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Phase 6: Höchste Stabilität

1. Definition Höchste Stabilität

Für ein Unternehmen bedeutet es,  ein sehr hohes Niveau erreicht zu haben. Voraussetzung hierfür ist das Vorangehen der Phase Boom. Das Unternehmen befindet sich nach der Boom-Phase in einer neuen “Klasse”.  

Ein vorübergehender Produktionsausfall oder -stillstand stellt keine Gefahr für das Unternehmen dar. 

2. Grafik

In der obigen Grafik ist die Zeit ab Woche 6 wichtig (Markierung). Davor ist die Boom-Phase.

Es gibt dieses Niveau nicht, wenn nicht zuvor eine deutliche Steigerung von Outputmengen erreicht worden ist. Die Abgrenzung fällt leicht, wird die Zeit nach dem Aufstieg betrachtet. Bei Pseudo-Boom wird temporär eine Höchstleistung von Output erreicht, jedoch fällt die Organisation auf Alltagsniveau zurück – das ist bei Phase 6 (Höchste Stabilität) nicht der Fall. Hier kann tatsächlich nachgewiesen werden, wie sich die Outputmengen positiv verändert haben.

Um die neuen Mengen Woche für Woche produzieren zu können, bedarf es mehr Personal und/oder Maschinen oder Ähnliches. Ein Beratungsunternehmen könnte beispielsweise die heute geleisteten Beratungseinheiten nur dann erbringen, wenn mehr Personal als früher verfügbar ist. Ein Industriebetrieb könnte die bestellten Teile nur dann produzieren, wenn einerseits mehr Personal und andererseits zusätzliche Maschinen bereitstehen. Das ist der wichtige Unterschied.

3. Mögliche Ursachen

  • Das Management hat in der Vergangenheit alles richtig gemacht. Dadurch war der Aufstieg in einen neuen Bereich möglich.
  • Das Unternehmen befand sich bereits in dieser Phase und ein Nachfolger, Investor o. Ä. übernimmt das Unternehmen in dieser Situation.

4. Management-Formel

SCHRITT 1:

Verbindungen werden gehalten. Alle Verbindungen sind ein Grund des heutigen Erfolgs.

SCHRITT 2:

Aufzeichnungen über alle Verbindungen und Informationskanäle. Niederschrift über den eigenen Job erstellen und zwar so, dass ein Nachfolger problemlos den Job ausführen könnte.

SCHRITT 3:

Alles notieren, was erforderlich ist, um den Job erfolgreich an einen Nachfolger übergeben zu können.

5. Häufige Fehler bei der Umsetzung

  • Eine Job-Niederschrift existiert nicht. Ein Nachfolger bekommt, wenn überhaupt, nur mündliche Informationen.
  • Die Job-Niederschrift ist unvollständig. Der Nachfolger muss in einigen Situationen improvisieren.
  • Der Nachfolger ignoriert sämtliche Empfehlungen seines Vorgängers, denn er hat ja nun das Sagen.