Ausgangspunkt

Ausgangspunkt eines Unternehmens

Um ein Unternehmen auf die Erfolgsspur zu bringen, muss zunächst ermittelt werden, wo sich das Unternehmen aktuell befindet (Ausgangspunkt / Ist-Situation). Dazu gibt es verschiedene Ansätze, und es ist leichter, als sich die meisten dies vorstellen. 

Beispiel

Damit das Unternehmen inklusive Mitarbeiter existieren kann, ist ein Umsatz von mindestens 1 Million € erforderlich. Werden in einem Jahr nur 750.000 € erwirtschaftet, befindet sich das Unternehmen in einer gewissen Notlage. Können dagegen 1,2 Millionen erwirtschaftet werden, geht es der Organisation sehr gut. Sollte ein Umsatz von 1,5 Millionen erreicht werden können, übersteigt dies alles bisherige, die Rede ist von Boom. Somit hat man bereits drei Indikatoren, nämlich schlecht, “normal” und überragend.

Vorgehensweise zur Bestimmung der richtigen Phase

Es wäre möglich, mathematisch vorzugehen (Winkel eines rechtwinkligen Dreiecks mit Hilfe der Winkelfunktion berechnen), um die Ist-Situation zu bestimmen. Dies wird jedoch nicht empfohlen. Rein zur optischen Orientierung werden die nachfolgenden Hilfestellungen gegeben.

In obigem Diagramm sind nur die Trends (gestrichelte farbige Linien) sowie die Null-Achse dargestellt.

Phase 1: Orientierungsphase

In dieser Phase sind ausnahmsweise zwei Trends möglich:

a) ein Trend (sehr stark abfallend) – bei existierenden Unternehmen

b) ein Trend (waagrechte Linie entlang der Null-Linie) – bei neu gegründeten Unternehmen

Phase 2: Kritische Phase

Bei diesem Niveau ist ein erheblicher Abfall des Trends zu erkennen.

Phase 3: Wachsamkeitsphase

Der Neigungswinkel des Trends wird als leicht abfallend bezeichnet.

Phase 4: Alltagsphase

Hier kommt der Trend das erste Mal in einen Anstieg im positiven Bereich.

Phase 5: Boom-Phase

Von einem steilen Anstieg des Trends ist die Rede.

Phase 6: Höchste Stabilität (nicht auf der Grafik abgebildet)

Das Unternehmen hat ein neues Niveau erreicht. 

Hervorzuheben ist, dass ein Trend über einen Zeitraum von mindestens drei Wochen, besser sechs Wochen oder längere Zeiträume zu interpretieren ist. Die Diagramme können entweder per Hand oder mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms (zum Beispiel Excel) am Computer erstellt werden. Bei der digitalen Methode am PC besteht der Vorteil, dass die Achsenwerte meistens automatisch angepasst werden. Außerdem ist das Hinzufügen von Trends (Trendlinie) mit wenigen Klicks möglich.

Sobald der richtige Trend ermittelt wurde (Ausgangspunkt), wird mit der Umsetzung der empfohlenen Management-Formel begonnen.